Jesuiten

Träger des Lassalle-Hauses ist der Jesuitenorden, 1540 von Ignatius von Loyola gegründet und mittlerweile grösster Männerorden der katholischen Kirche mit rund 17 000 Mitgliedern. Hauptanliegen der Jesuiten ist die Seelsorge – Seelsorge im weitesten Sinne: Nach seinem Ziel gefragt, antwortete Ignatius stets, er wolle „den Seelen helfen“.
Die Ordensgemeinschaft arbeitet in sozialen, spirituellen und bildenden Projekten zum Wohle der Menschen, die Schwerpunkte sind geistliche Begleitung, Flüchtlingshilfe, interreligiöser Dialog und Bildung. Weltweit sind rund 650 Schulen, 230 Universitäten, 70 berufsbildende Einrichtungen sowie zahlreiche Bildungsprojekte mit dem Jesuitenorden verbunden.

Wichtigstes Werk der Jesuiten in der Schweiz ist das Bildungszentrum Lassalle-Haus in Edlibach ZG. Weiter engagieren sich die derzeit 60 Jesuiten in der Studentenseelsorge (aki zürich und Bern, kug Bern), führen Studentenwohnheime in Genf und Basel, wirken in der Jesuitenmission, im Jesuiten-Flüchtlingsdienst sowie in der Jesuitenkirche Luzern. Eine Übersicht finden Sie unter www.jesuiten.ch.

Jesuiten haben keine Klöster und tragen kein einheitliches Mönchsgewand. Sie leben in Kommunitäten – in Arbeits- und Lebensgemeinschaften; in der Schweiz gibt es fünf davon. Ordensmitglieder, die aufgrund ihrer Aufgabe woanders leben, sind einer solchen Kommunität zugeordnet und pflegen regen Kontakt zu ihr.

Zur Kommunität von Bad Schönbrunn gehören derzeit:

P. Niklaus Brantschen SJ
Superior

P. Tobias Karcher SJ
Direktor Lassalle-Haus

P. Bruno Brantschen SJ
Leiter Bereich Exerzitien

P. Werner Grätzer SJ

P. Hubert Hänggi SJ

Br. Jakob Thür SJ

P. Hansruedi Kleiber SJ
Präfekt an der Jesuitenkirche Luzern

P. Andreas Schalbetter
Hochschulseelsorger an der Universität Luzern