Themen

Ökumene: Spiritualität verbindet

Die Ökumene, das Miteinander der reformierten und der katholischen Kirche hat in Bad Schönbrunn eine lange Tradition. Dieser Dialog findet auf Augenhöhe statt, denn es geht darum, das Wirken des Geistes Christi in den verschiedenen Traditionen wahrzunehmen und deuten zu lernen.
Unter anderem bietet das Lassalle-Haus zum Reformations-Jubiläum eine Tagung und eine Reise auf den Spuren Martin Luthers an. 

Vernissage «Tao und Zen»

Vernissage Sanae Sakamoto

Am Sonntag, 7. Mai um 15:00 Uhr im präsentiert die Künstlerin Sanae Sakamoto ihre neusten Werke - Kalligraphien und Tuschemalereien rund um das Thema «Tao und Zen».

Pilgern - in den Ranft, nach Jerusalem

Reflexion, Meditation, Genügsamkeit prägen unser einfaches Unterwegssein für den Frieden in uns und in der Welt. Sei es auf dem Weg nach Flüeli-Ranft oder nach Jerusalem.

Frieden lieben – Krieg hassen

Wie hängen innerer und äusserer Krieg zusammen? Wie kann Frieden gelingen? Ein Meditations-Seminar vom 28. April – 2. Mai mit Claude AnShin Thomas, der einen langen Weg vom Vietnam-Soldat zum Zen-Mönch hinter sich hat.

Stille Tage zBerg

«Ich kann mich nicht erinnern, je nicht gern gelaufen zu sein.» Noa Zenger sagt’s und strahlt in sich hinein. Unschwer vorzustellen, wie leichtfüssig die 42-Jährige über Stock und Stein läuft, die Augen halb auf den Weg gerichtet und die Seele ganz dem Himmel entgegen.
Ihre Wurzeln liegen im Berner Oberland, wo sie als mittleres von drei Kindern auf einem Bauernhof aufwuchs. «Behütet, nüchtern, protestantisch», sagt sie. Zu beten habe sie nicht wirklich gelernt, „aber der Dank für die Gaben des Tisches gehörte vor jeder Mahlzeit dazu.» Wie auch der Dank für die trockene Heuernte, die Bitte um gutes Wetter, der Segen für die Bergtour. Die Tage z’Berg gehören für sie zu den glücklichsten ihres Lebens. «Vom Baum, der Blume, dem Ameisenhaufen am Wegrand kam mir etwas entgegen, das ich nicht in Worte fassen konnte, das mich bis heute umfasst und inspiriert.» Damals begann für sie «ein grundlegender Heilungsprozess, eine Liebesgeschichte mit Gott.»
Eine Geschichte auch, die durch manchen Sturm des Lebens führte. Noa Zenger brach auf, liess die sichtversperrenden Felswände hinter sich, wurde zunächst Lehrerin, dann Theologin, später reformierte Pfarrerin. «Ohne spirituelle Übungswege hätte ich diese Zeit kaum überstanden», sagt sie. Und so fand sie mit guten Wegbegleitern auch ins Lassalle-Haus, wo sie heute lebt und arbeitet und mit Ehemann Reto Bühler kontemplative Wandertage anbietet.

«Zu Fuss» heisst ihre Kursreihe, die vom 19. Bis 21. Mai auf Hügel und Berge der Zentralschweiz führt – eine Einkehr mit Fernsicht, ein Wochenende mit leichtem Gepäck. Ab 5. August dann laden die beiden zu sechs stillen Tagen nach Bad Schönbrunn mit kontemplativer Meditation im Sitzen und einfachen Wanderungen in der Zentralschweiz. «Wir wollen uns Tag um Tag aufmachen mit einem schlichten Wort im Herzen». Betrachtend, schauend, «ganz dem lateinischen Wortsinn Kontemplation entsprechend, um das stille Wirken Gottes in sich selbst und im eigenen Leben wahrzunehmen.»

Gott finden in allem – mit Bruder Klaus durch die Ostertage

Kontemplation in der österlichen Spiritualität von Bruder Klaus: Simon und Ingeborg Peng-Keller führen mit dem Friedensstifter und Mystiker vom 13.-16. April durch die Ostertage.

Gott finden in allem – sogar im Film

Ignatianische Exerzitien einmal anders: Christof Wolf und Franz-Xaver Hiestand laden vom 24.-26. März zu Exerzitien mit Film. Der Wochenendkurs trägt den Titel «Im Kino gewesen. Geweint.» – eine Reminiszenz an Franz Kafka.

Gott finden in allem - Auferstehung als Lebenskunst

«Gewalt, Verzweiflung, Hoffnung, Liebe: An Ostern dreht sich alles um die zentralen Fragen des Menschen», findet Bruno Brantschen, der gemeinsam mit Noa Zenger an Ostern durch die Passionsgeschichte Jesu führt – immer mit der Auferstehung vor Augen.

Begegnung der Religionen

Ordnende Kraft von Schabbat und Sonntag

Hebräisch lernen mit Texten, die noch immer – oder erst recht unsere Zeit strukturieren: der tiefe Sinn von Schabbat und Sonntag. Mit Christian Rutishauser und Michel Bollag in der Hebräischwoche vom 22. bis 27. Januar