Themen

Neuer Lehrgang Exerzitien und geistliche Begleitung

Exerzitien sind ein intensiver spiritueller Übungsweg. Menschen, die sich darauf einlassen, können Durchbrucherfahrungen haben, die ihnen Klarheit über ihr Leben und ihre Berufung bringen. Im Lehrgang «Exerzitien und geistliche Begleitung», das im 2018 zum zweiten Mal durchgeführt wird, werden die Teilnehmenden befähigt, Exerzitien zu leiten und Menschen auf dem Weg der eigenen Berufung zu begleiten.

Am Samstag, 18.11. um 10:00 Uhr findet im aki Zürich (Hirschengraben 86, beim Central) eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten statt.

Reich Gottes auf Erden

Die so genannten Reduktionen – die Missionsdörfer in Lateinamerika – waren ein visionäres jesuitisches Projekt, das die spanische Krone vor 250 Jahren zerschlagen hat. Doch die Idee eines Verbundes von Menschen, die nach gerechten Verhältnissen streben, lebt weiter: Im Gedenken an das Vertreibungsjahr 1767 wird das Stück «Das heilige Experiment» von Fritz Hochwälder im Theater Orchester Biel Solothurn neu inszeniert. Premiere ist am 2. September in Solothurn.

 

«Das heilige Experiment» ist vom 2.9. bis 7.11.2017 im Theater Orchester Biel Solothurn zu sehen (www.tobs.ch Tel. 032 328 89 70 Biel/ 032 626 20 70 Solothurn).

Und wer gleich vor Ort auf Recherchetour gehen will, dies als Vorankündigung: Missionsprokurator Toni Kurmann SJ wird Ende April/Anfang Mai 2018 eine Lassalle-Haus-Reise durch Paraguay und Kolumbien leiten.

Galakonzert Astona-Sommerakademie

Seit letzten Sonntag beherbergt das Lassalle-Haus 33 junge Musikerinnen und Musiker. Die hochbegabten Streicherinnen und Pianisten stammen aus 10 Ländern von Estland bis Japan und nehmen an der diesjährigen Astona-Sommerakademie teil.

Zum Abschluss der Akademie findet am Freitag, 21. Juli in der Forrenmatt ein Galakonzert statt.

17:00 Türöffnung

18:30 Begrüssungskonzert mit dem Astona-Orchester

anschliessend Apéro riche, bei guten Wetter draussen im Park von Bad Schönbrunn

20:00 Galakonzert mit den ehemaligen Astona-Absolventen Esther Hoppe (Violine) aus Zug und Christian Poltéra (Cello) aus Zürich sowie aktuellen Studierenden.

Lesung Andreas Knapp

Er ist Priester, Ordensmann und einer der inspirierendsten spirituellen Lyriker im deutschsprachigen Raum. Sein Thema: Wie kann man in einem Umfeld, das mit dem religiösen Sprachspiel nicht mehr vertraut ist, von seinen religiösen Erfahrungen reden? Seine Gedichte bezeichnet er als "tastender Versuch, die Sprachlosigkeit zu überwinden, die grossen und kleinen Wunder des Lebens wieder neu zu entdecken." Im Rahmen des Vierwochen-Kurses für TheologInnen wird er am Dienstag, 29. August 16:45-17:30 Uhr in der Forrenmatt eine Lesung halten, zu der Sie alle herzlich eingeladen sind. Anmeldung erwünscht, Eintritt frei.

Ökumene: Spiritualität verbindet

Die Ökumene, das Miteinander der reformierten und der katholischen Kirche hat in Bad Schönbrunn eine lange Tradition. Dieser Dialog findet auf Augenhöhe statt, denn es geht darum, das Wirken des Geistes Christi in den verschiedenen Traditionen wahrzunehmen und deuten zu lernen.
Unter anderem bietet das Lassalle-Haus zum Reformations-Jubiläum eine Tagung und eine Reise auf den Spuren Martin Luthers an. 

Vernissage «Tao und Zen»

Vernissage Sanae Sakamoto

Am Sonntag, 7. Mai um 15:00 Uhr im präsentiert die Künstlerin Sanae Sakamoto ihre neusten Werke - Kalligraphien und Tuschemalereien rund um das Thema «Tao und Zen».

Pilgern - in den Ranft, nach Jerusalem

Reflexion, Meditation, Genügsamkeit prägen unser einfaches Unterwegssein für den Frieden in uns und in der Welt. Sei es auf dem Weg nach Flüeli-Ranft oder nach Jerusalem.

Frieden lieben – Krieg hassen

Wie hängen innerer und äusserer Krieg zusammen? Wie kann Frieden gelingen? Ein Meditations-Seminar vom 28. April – 2. Mai mit Claude AnShin Thomas, der einen langen Weg vom Vietnam-Soldat zum Zen-Mönch hinter sich hat.

Stille Tage zBerg

«Ich kann mich nicht erinnern, je nicht gern gelaufen zu sein.» Noa Zenger sagt’s und strahlt in sich hinein. Unschwer vorzustellen, wie leichtfüssig die 42-Jährige über Stock und Stein läuft, die Augen halb auf den Weg gerichtet und die Seele ganz dem Himmel entgegen.
Ihre Wurzeln liegen im Berner Oberland, wo sie als mittleres von drei Kindern auf einem Bauernhof aufwuchs. «Behütet, nüchtern, protestantisch», sagt sie. Zu beten habe sie nicht wirklich gelernt, „aber der Dank für die Gaben des Tisches gehörte vor jeder Mahlzeit dazu.» Wie auch der Dank für die trockene Heuernte, die Bitte um gutes Wetter, der Segen für die Bergtour. Die Tage z’Berg gehören für sie zu den glücklichsten ihres Lebens. «Vom Baum, der Blume, dem Ameisenhaufen am Wegrand kam mir etwas entgegen, das ich nicht in Worte fassen konnte, das mich bis heute umfasst und inspiriert.» Damals begann für sie «ein grundlegender Heilungsprozess, eine Liebesgeschichte mit Gott.»
Eine Geschichte auch, die durch manchen Sturm des Lebens führte. Noa Zenger brach auf, liess die sichtversperrenden Felswände hinter sich, wurde zunächst Lehrerin, dann Theologin, später reformierte Pfarrerin. «Ohne spirituelle Übungswege hätte ich diese Zeit kaum überstanden», sagt sie. Und so fand sie mit guten Wegbegleitern auch ins Lassalle-Haus, wo sie heute lebt und arbeitet und mit Ehemann Reto Bühler kontemplative Wandertage anbietet.

«Zu Fuss» heisst ihre Kursreihe, die vom 19. Bis 21. Mai auf Hügel und Berge der Zentralschweiz führt – eine Einkehr mit Fernsicht, ein Wochenende mit leichtem Gepäck. Ab 5. August dann laden die beiden zu sechs stillen Tagen nach Bad Schönbrunn mit kontemplativer Meditation im Sitzen und einfachen Wanderungen in der Zentralschweiz. «Wir wollen uns Tag um Tag aufmachen mit einem schlichten Wort im Herzen». Betrachtend, schauend, «ganz dem lateinischen Wortsinn Kontemplation entsprechend, um das stille Wirken Gottes in sich selbst und im eigenen Leben wahrzunehmen.»