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Interview mit Rabbiner Prof. Dr. Jonathan Magonet

Rabbiner Magonet ist Gastredner an der 45. Hebräischwoche vom 20. – 25. Januar 2019 im Lassalle-Haus. Er leistete Pionierarbeit in der literarischen Annäherung an biblische Texte und ist sehr engagiert im jüdisch-christlichen Dialog und im Dialog zwischen Juden und Muslimen.

Von dem Moment an, als ich den Geruch der Strohmatten zum ersten Mal wahrnahm, der Gong hörte, wusste ich: das ist es. Beim Sitzen fallen die Schutzhüllen, man wird weicher, verletzlicher.  Das kann einerseits beängstigend sein, wenn diese gewohnten Hüllen wegfallen, es kann aber auch wunderschön sein, wenn man diese Verbundenheit mit allen und allem immer öfter spürt.

Am vergangenen Sonntag, 4. November ist Glassman-Ro̅shi, unser geliebter und geschätzter Lehrer und Freund, von uns gegangen. Im Januar 2019 wäre er 80 geworden. Bernie war über 20 Jahre – von der christlich-buddhistischen Tagung 1994 bis zur Konferenz «Zen im Westen» 2014 – eng mit dem Lassalle-Haus verbunden. Im Januar 1999 haben Pia Gyger und ich von ihm Inka-Sho̅mei, das Siegel der Bestätigung, bekommen.

Vom 6. bis 23. April zum Unesco-Weltkulturerbe der Jesuitensiedlungen in Südamerika

Christian Roth hat zu den Reduktionen – den einstigen Jesuitensiedlungen in Südamerika – eine tiefe Beziehung: Der gebürtige Bolivianer ist der Sohn von Hans Roth aus Baar ZG, der in den 1970/80er Jahren in Bolivien und Paraguay die baulichen Zeugnisse der Reduktionen sicherte. Wie sein Vater ist Christian Roth zudem Architekt und kann die Hinterlassenschaft der Jesuiten, mittlerweile Unesco-Weltkulturerbe, fundiert ermessen.

Am 6. Dezember 2018 nun besteht Gelegenheit, Christian Roth zu treffen: An einem Gesprächsabend im aki Zürich berichtet er über die Jesuiten in Südamerika, deren Erbe bis heute grosse Strahlkraft besitzt und soziale Bindung schafft.

Advent, Weihnachten, Übergang ins neue Jahr

Die Advents- und Weihnachtszeit ist für viele zwar sehr hektisch. Sie bietet aber auch Gelegenheit zur Einkehr und Stille. Dies kommt nirgends besser zum Ausdruck wie im wohl bekanntesten Weihnachtslied "Stille Nacht, heilige Nacht". Die Stille wird mit dem Heiligen verbunden und bietet Raum für das Ankommen des Jesuskindes. Mehr zu den Angeboten der Stille im Dezember.

Vom 6. bis 23. April zum Unesco-Weltkulturerbe der Jesuitensiedlungen in Südamerika

Von 1609-1767 waren die Reduktionen Orte einer besonderen Kulturbegegnung zwischen lokaler indigener Kultur und europäischem Barock. Zwei Schweizer Jesuiten waren prägend für die Reduktionen: Martin Schmid bei der Errichtung im 18. und Hans Roth beim Erhalt im 20. Jahrhundert. Sie sind der Kompass, wenn Christian Roth durch Bolivien und Paraguay führt – Experte und Sohn von Hans Roth.

«An der Person Martin Schmid fasziniert mich seine Vielseitigkeit. Architekt, Schreiner, Zimmermann, Instrumentenbauer, Musiker, Komponist und Seelsorger... Und nun freut es mich natürlich umso mehr, dass ich diese Vergangenheit, diese Zeitzeugnisse selber bereisen und hautnah erleben kann.»
Franziska Schmid, Nachfahrin von Martin Schmid und Reiseteilnehmerin

Das Beste kommt noch – fünf Fragen an Kursteilnehmerin Bea Nelles

«Durch den Austausch mit den anderen Teilnehmenden und der Kursleiterin spüre ich, dass es weitergeht, dass ich weiterhin einen Platz in der Gesellschaft haben werde. Ich bin sehr zuversichtlich, aber auch neugierig, was jetzt noch kommt».
Bea Nelles über den Kurs «Alter und Weisheit - Das Beste kommt noch».

Alena Weigand ist Master-Studentin im Fach Medien-Ethik-Religion an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie verbrachte ein paar Wochen im Lassalle-Haus als Gast. Dort stiess sie auf die Exerzitien. Allein dieser nicht gerade alltägliche Ausdruck machte sie hellhörig. Sie fragte nach.

Ein Erfahrungsbericht in Einzelexerzitien

Vor dem Kurs „Einzelexerzitien - 7 Tage“ bei Bruno Brantschen SJ und Noa Zenger hatte ich noch keine Erfahrung mit Exerzitien. Als ich mich mit dem Kursangebot des Lassalle-Hauses auseinandergesetzt habe, habe ich auch die Exerzitien-Seiten immer einfach überblättert, da ich dachte, es ist absolut nichts für mich. Aber letztlich wurden mir die Einzelexerzitien doch so ans Herz gelegt, dass ich den Kurs besucht habe. Das war eine sehr gute Entscheidung.