Langzeitgast

Es ist eine Tradition des Lassalle-Hauses, Langzeitgäste aufzunehmen. Mit der Schärfung des Profils im Zuge der Haussanierung gewann auch dieses spezielle Angebot an Kontur. Unsere Gäste weilen während drei bis sechs Monaten bei uns, bewohnen ein Einzelzimmer in der frisch renovierten Alten Villa im Park des Lassalle-Hauses und teilen sich Küche, Stube, Bad mit weiteren Langzeitgästen. Sie nehmen die Hauptmahlzeiten zusammen mit der Hausgruppe ein und beteiligen sich halbtägig, teilweise auch während des Wochenendes an einfachen Arbeiten, die in Haus und Park anfallen – durch die Mitarbeit sind Kost und Logis abgedeckt. Und vor allem: Langzeitgäste lassen sich auf einen spirituellen Weg ein. Zum Aufenthalt gehört eine persönliche geistliche Begleitung sowie die Möglichkeit, an einzelnen Kursen teilzunehmen und sich in Formen der Spiritualität zu vertiefen, wie sie im Lassalle-Haus geübt werden: Exerzitien, Zen, Kontemplation und Yoga. Ein strukturierter Tagesablauf dient dem inneren Weg. Morgens und abends meditiert man gemeinsam, und vor dem Abendessen kann, wer will, den Gottesdienst besuchen.

Der Aufenthalt als Langzeitgast ist eine schöpferische Pause, eine Chance für eine Neuorientierung, eine Zeit der Stille. Sie bietet auch Raum für Begegnung und Engagement. Jeder Gast trägt dazu seine eigene Farbe bei, fügt seine Lebensgeschichte ins Mosaik der Hausgemeinschaft aus Jesuitenkommunität, Kursleitenden, Mitarbeitenden, Freunden des Hauses ein und lässt sich von Lebensauffassungen anderer bereichern.

Sind Sie interessiert? In einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam ab, ob diese Sabbat-Zeit Sie in Ihrem Leben weiterbringen kann. Für weitere Informationen wenden Sie sich vertrauensvoll an Noa Zenger.