Themen

Interview mit Religionswissenschaftler Prof. Dr. Andreas Nehring

Prof. Dr. Andreas Nehring doziert im Lassalle-Haus im Rahmen des Lehrgangs «Spirituelle Theologie im interreligiösen Prozess» zum Thema Hinduismus. Er lehrt seit April 2006 Religions- und Missionswissenschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU).

Drei Fragen an Gerda Imhof

«Yoga ist für mich ein Lebensweg, der alle Schichten des Menschseins anspricht und umfasst: Die körperliche Ebene, die Ebene der Atmung/Energie, den Geist/die Psyche, sowie auch die spirituelle Dimension, die gemäss der Philosophie des Yoga in jedem Menschen wohnt, uns jedoch gleichzeitig auch übersteigt und verbindet mit allem, was lebt», so Gerda Imhof, die seit diesem Jahr neu im Lassalle-Haus Yoga für SeniorInnen unterrichtet sowie Yoga-Einführungen in englischer Sprache anbietet.
Interview mit Spiritual Care-Absolventin Cornelia Bühlmann

Cornelia Bühlmann, Sozialpädagogin und Leiterin Sozial- und Lebensberatung bei der Stiftung «Pigna» hat diesen Frühling den Lehrgang «Spiritual Care» abgeschlossen. Im Interview erläutert sie, was diese Weiterbildung alles ausgelöst hat.

Tag der offenen Tür - Samstag, 15.6.2019, 13.30 - 18.00 Uhr

Zusammen mit der zuwebe laden wir Sie am Samstag, 15. Juni ab 13.30 Uhr ins Lassalle-Haus ein. Schauen Sie vorbei, entdecken Sie das Besondere der harmonikalen Architektur, schnuppern Sie Zendo-Luft, lassen Sie das Licht in der roten Kapelle auf sich wirken. Geniessen Sie den Park in voller Blüte und besuchen Sie den vielfältigen Gemüse- und Blumengarten, welcher von der zuwebe gepflegt wird.

Im Gespräch mit Prof. DDr. Alfried Längle

Grenzen sind konstitutiv für alles Sein und begründen sozusagen unsere Existenz. Und doch ist es nicht leicht mit Grenzen zu leben, weil Grenzen widersprüchlich sind: Auf der einen Seite ermöglichen sie etwas, aber gleichzeitig begrenzen sie,  und das wird oft als Verlust erlebt. Eine zentrale Hilfestellung für Menschen, die am Begrenzenden leiden, besteht darin, wenn ihr Blick auf die Inhalte gelenkt wird und nicht auf die Grenze, die den Inhalt umgibt oder abschneidet. Mit diesem Umlenken des Blicks kann ein heilender Prozess einsetzen.

Tantrismus ist eine uralte und umfassende Tradition, die, ins Schweizerdeutsch des 2019 übersetzt, sich höchstens erahnen lässt. Ein einziges Wochenende ist vielleicht gerade einmal ein Crash-Kurs... Wichtig war, die innere Ruhe im äusseren Wandel zu finden.

Wenn wir mal da und mal dort kratzen, werden wir in den Dingen kaum das Gold wahrnehmen, das wirklich in ihnen steckt. Erst dann, wenn wir wirklich an einer Sache dran bleiben, sie vertiefen, stossen wir auf die wahren Schätze. Dann erst «öffnet sich die Schatztruhe und wir gebrauchen die Schätze nach belieben». Commitment, Geduld und Durchhaltevermögen sind die inneren Haltungen, die mit im inneren Team sein müssen, wenn der spirituelle Weg den Alltag durchdringen soll.

Seit Jahren wird im Lassalle-Haus regelmässig gefastet – d.h. es werden Fastenkurse angeboten, in denen die spirituelle, körperliche und soziale Dimension des Fastens im Mittelpunkt stehen. Wie wäre es denn, wenn auch das Team sich einer Fastenwoche anschliessen würde? Der Arbeit nachgehen, aber am Mittag gemeinsam im Schweigen eine Fastensuppe einnehmen, in der Gruppe die Leibübungen mitmachen, einem Vortrag lauschen? Siebzehn Mitarbeitende haben das Experiment gewagt, quer über alle Abteilungen: Technik, Hauswirtschaft, Service und Administration. Kleiner Spoiler: es ist machbar.

Reiseblog Südamerikareise

Vom 6.-23. April reisen 21 Teilnehmende nach Bolivien und Paraguay, um das Weltkulturerbe der Reduktionen, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und soziale Projekte zu erkunden. Die Reiseleitung haben Toni Kurmann, Missionsprokurator und Präsident der Stiftung "Jesuiten weltweit", und Christian Roth, gebürtiger Bolivianer, Architekt und Sohn von Hans Roth, der in den 1970/80er Jahre die Kirchen der Reduktionen restaurierte.

Die beiden Reiseleiter und einzelne Teilnehmende berichten in loser Folge über ihre Impressionen.

Wir wünschen den Reisenden viele bleibende Eindrücke und den Lesenden gute Lektüre.