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Pilgerbericht von Reto Bühler

Nicht der Weg ist das Ziel, sondern das Ziel bestimmt den Weg. Egal wie schön die Unterkunft oder der Rastplatz ist; am nächsten Tag ziehen wir weiter. Wie stark ein anderer Weg auch lockt; wir sind immer unterwegs Richtung Jerusalem. Es spielt keine Rolle welches Gesicht uns das Wetter zeigt; wir brechen auf. Über das was Jerusalem in meinem Leben für eine Bedeutung bekommen hat, bin ich mir noch nicht ganz im Klaren. Unterschiedliches verbinde ich damit.

Auszeit zur rechten Zeit – so können wir sicherstellen, dass wir durchatmen und reflektieren, bevor wir ausbrennen. Was für Einzelpersonen gilt, mit vielen bewährten Angeboten im Lassalle-Haus, wird nun auch für Teams ermöglicht. Gabriela Scherer ist Leadership Trainerin im Lassalle-Institut und verrät uns, warum eine Teamauszeit zu Kreativität, Innovation und Erfolg beiträgt.

Wir sind dankbar für die reiche Ernte, die uns der Garten des Lassalle-Hauses schenkt. Die zuwebe bewirtschaftet die Gärtnerei seit Anfang 2018. Diese wird als Bio-Umstellungsbetrieb geführt und beschäftigt rund 10 Menschen mit einer geistigen oder psychischen Beeinträchtigung. Sie kümmern sich mit viel Liebe um den Anbau von Gemüse, Kräutern und Blumen. So wachsen rund 15 verschiedene Salat-, über 25 Gemüse- und mehr als 45 Tomatensorten.

«Unsere Häuser hatten keine Zäune»

Er ist «Pater General», Chef von weltweit gut 15 000 Jesuiten und besucht vom 19. bis 22. September erstmals die Schweiz. Arturo Sosas Schweiz-Visite führt ihn zu den Mitbrüdern, den Jesuitenwerken und ihren Mitarbeitenden in Genf, Zürich und im Lassalle-Haus, des weiteren zweimal auch in die Öffentlichkeit.

Ein Erfahrungsbericht

«Ka-do», der Blumenweg, ist eine Zen-Kunst wie Bogenschiessen, Kalligraphie oder die Teezeremonie. Die Ausübung der Zen-künste dient der Vervollkommnung von Körper und Geist und somit des ganzen Menschen. Die Zen-Künste geben uns ein Übungsfeld, bei dem wir nicht in Gedankenwelten abdriften können, sondern Augenblick für Augenblick mit der Realität konfrontiert werden.

Ein Beitrag von Niklaus Brantschen

Endlich Ferien! Wir haben darauf gewartet und möchten sie in vollen Zügen geniessen. Dabei sind wir immer in Gefahr, möglichst viel in die schönsten Tage des Jahres hineinzupacken. Wir bringen uns unter Druck und vergessen die bewährte Regel, dass weniger oft mehr ist.

Kontemplation in der Osterwoche – ein Erfahrungsbericht

Die Übung der Kontemplation kann als eine Schule des achtsamen Wahrnehmens der Gegenwart Gottes verstanden werden. Freundin und unerlässliche Begleiterin auf diesem Weg des achtsamen Wahrnehmens ist die Stille, denn sie fördert das intensive Wahrnehmen, das zuerst über die Sinne geht.

Ein Porträt

Wir sitzen gemeinsam im Zendo des Lassalle-Haus, jeder auf einem Kissen, und atmen. Erst, wenn der Gong zum zweiten Mal erklingt, werden wir wieder miteinander sprechen. Ich werfe einen Blick in Niklaus’ Richtung. Aufrecht sitzt er da, mit verschränkten Beinen, die Hände schalenförmig ineinandergelegt. Gross und schlank ist seine Statur, regelmässig und tief seine Atemzüge, entspannt sein von Fältchen geziertes Gesicht. Ich nehme meine Meditation wieder auf und versuche, mich nur auf meinen Atem zu konzentrieren. Doch wie soll ich nicht nachdenken, wenn mir so vieles durch den Kopf geht?

Die Implementierung von Spiritual Care in der Organisation

«Es ist wichtig, sich am Anfang genügend Zeit zu nehmen und die Organisation langsam an das Thema Spiritualität heranzuführen»