ZEN
Es gibt verschiedene Gründe, Zen zu üben: Stress abbauen, besser schlafen können, schöpferische Fähigkeiten entfalten, sich auf den spirituellen Weg einer anderen Kultur einlassen, Stille erfahren und Sinn finden. Solche Motive haben ihren Platz im Zen, solange das umfassende Ziel nicht vergessen wird: Zum wahren Wesen erwachen und so Einheit mit allem Leben erfahren. Verbunden damit ist die Bereitschaft, im konkreten Alltag achtsam und verantwortlich zu leben.
Die Schönbrunner Zen-Kurse werden von den Aktivitäten der Glassman-Lassalle Zen-Linie geprägt. Gegründet wurde die Linie von den beiden autorisierten Zen-Meistern Niklaus Brantschen und Pia Gyger. Die im Juni 2012 von Ihnen ernannte Zen-Meisterin Anna Gamma leitet die LehrerInnen-Sangha, zu der desweiteren Erwin Egloff, Peter Widmer, Marcel Steiner und Erna Hug gehören, sowie Stefan Bauberger SJ, der von P. Ama Samy SJ zum Zen-Meister autorisiert wurde. Sie sind darauf bedacht, die Zen-Linie im Lassalle-Haus zu festigen und zu entfalten. Für die Teilnahme an Zen-Kursen wird gesundheitliche und psychische Stabilität vorausgesetzt. Wer erstmals an einem Sesshin oder Zazenkai teilnehmen und sich auf das intensive Schweigen einlassen will, muss zuvor eine Zen-Einführung im Lassalle-Haus besucht haben.
Elemente: Zazen (Zen-Meditation), Teisho (Vortrag), Doksan (Begleitgespräch), Samu (Hausarbeit)

