Vorträge und Artikel
Die Leiter und ReferentInnen im Lassalle-Haus haben viele Vorträge gehalten und Artikel verfasst zu den Kernthemen vom Lassalle-Haus.
Spiritualität
Christentum für sprachlose Wiedereinsteiger
Interview Kipa mit Christian Rutishauser über einen ungewöhnlichen Kurs im Lassalle-Haus Bad Schönbrunn
Kipa Nr. 27, (Katholische Internationale Presseagentur) , 27. Januar 2006
Ein grelles Licht auf Weihnachten
Die gestylte High-Tech-Beleuchtung an der Zürcher Bahnhofstrasse strahlt die Geborgenheit einer Metzgerhalle aus und hat zweifellos weniger Charme als die farbigen Flutlichter auf den Klotener Landepisten.
Lukas Niederberger SJ in der "NZZ am Sonntag" vom 25. Dezember 2005
Teilhard de Chardin - Mystiker der Zukunft
Günther Schiwys Vortrag vom 1. April 2005 im Lassalle-Haus
"Ich habe gemischte Gefühle
Die Tatsache, dass er nicht den Namen Johannes Paul III. gewählt hat, zeigt mit, dass er offensichtlich nicht an der gleichen Linie festhalten will wie der verstorbene Papst Johannes Paul II.
Christian M. Rutishauser SJ in der Neue Zuger Zeitung Nr. 91, 20. April 2005
Die Menschlichkeit der Zeit
"Zeit lässt sich nicht nur quantitativ messen. Zeit ist eine Qualität. Ob die Menschen fähig bleiben, einander zwecklos Zeit zu schenken? Gemeinsame Geschichte entsteht auf jeden Fall nur aus gemeinsam verbrachter Zeit. Diese braucht auch soziale und rechtliche Rahmenbedingungen."
Christian M. Rutishauser SJ in der SBB-Zeitung Nr. 3, 2. Februar 2005
Die Schönheit kommt von innen... aber wie kommt mann hinein?
Für die äussere Schönheit gibt es Fitnessstudios und Wellnessfarmen. Im Eifern und Leisten übersieht der Mann von heute oft, dass auch innere Schönheit sich gestalten und einüben lässt.
Christian Rutishauser, in: männer.be, Juni 2004
Christliche Mystik ist Liebesmystik
Das Christentum ist die Religion der Liebe. Mit dieser Feststellung versucht man zurecht das Spezifische des christlichen Selbstverständnisses zu beschreiben, hat doch schon Paulus von der Liebe als höchster christlicher Tugend gesprochen.
Christian Rutishauser, in: Lamed. Zeitschrift für Kirche und Judentum, April 2003
Hoffnung auf echte Menschlichkeit
Weihnachten, das Fest der Hoffnung schlechthin, öffnet neue Lebensgeister, will die Völker zusammen führen und Kommunikation ermöglichen, die alle verbindet
Christian Rutishauser, in: Neue Luzerner Zeitung, 24. Dezember 2002
Wende zum wachen Leben
Spiritualität als Öffnung für ein neues Bewusstsein, das Führungskräfte in ihren Tätigkeiten und Entscheiden positiv beeinflussen kann
Lukas Niederberger, in: Organisator, November 2002
Gott lässt uns Luft zum Atmen
Der Mensch brauch tnicht nur Luft zum Leben, sondern auch Luft zum Denken und Fühlen. Ein spirituelles Leben, das die ganze Schöpfung mit einbezieht lässt sich auch heute führen.
Christian Rutishauser, in: OeKu - Ökumenische Arbeitsgemeinschaft Kirche und Umwelt, Dossier Schöpfungszeit 2002
"Wenn alles spirituell ist, ist nichts mehr spirituell"
Spiritualität ist keine exklusive Beschäftigung für Fromme und hat nichts mit esoterischen oder okkulten Praktiken zu tun. Es geht vielmehr um eine lebens- und weltnahe Sicht- und Lebensweise, um ein ganzheitliches und lebensförderndes Denken und Handeln.
Vorlesung von Lukas Niederberger an der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik, Luzern
Mit Ritualen wichtige Lebensübergänge gestalten
Wichtige Lebensübergänge wollen bewusst gestaltet werden. Die traditionellen kirchlichen Rituale werden jedoch oft als sinnentleert erfahren oder sind in Vergessenheit geraten. Um neue, stimmige und verständliche Rituale kreieren zu können, sind einige grundlegende Kenntnisse nötig bezüglich Inhalt und Form, Zweck und Wirkung von Ritualen.
Vorlesung von Lukas Niederberger an der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik, Luzern
Dankbarkeit
Dankbarkeit ist der Ausdruck einer bejahten, positiven Abhängigkeit und des tiefen Gefühls, dass das Wesentliche im Leben nicht Produkt unserer Leistungen ist, sondern ein Geschenk, hinter dem immer ein Du steckt - im Präsent präsent ist.
Artikel von Lukas Niederberger in: Hartlieb, Gabriele (Hg.), Spirituell leben,
Verlag Herder, 2002
Sterben aus seelsorgerischer Sicht
Die Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen ist wohl eine der schwierigsten und zugleich eindrücklichsten und dankbarsten Aufgaben von SeelsorgerInnen. Sie verlangt Empathie und Präsenz, Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit und führt nicht selten zu inneren und äusseren Spannungen mit dem eigenen Rollenverständnis sowie kirchlichen und staatlichen Institutionen.
Artikel von Lukas Niederberger in: "Last minute. Ein Buch zu Sterben und Tod" (Katalog zur Ausstelung im Stapferhaus Lenzburg), Verlag hier + jetzt, 1999
Individualität
Mit Individualität und besonders mit dem Ausdruck Individualismus bezeichnen wir die eher negative Entwicklung des Menschen in der westlichen Zivilisation: hin zu einem atomisierten und isolierten, ego-zentrierten und asozialen Wesen. Dabei besagt das Wort "Individualität" im ursprünglichen Sinn genau das Gegenteil: Individualität ist die erworbene Unfähigkeit zu trennen, was scheinbar nicht zusammengehört bzw. die Fähigkeit das als eins zu erkennen, was wesentlich eins ist.
Artikel von Lukas Niederberger in: Hofmeister, Klaus (Hg.): Machtworte des Zeitgeistes, Verlag Echter, 2001
Dialog
Im Spiegel des Andern
Im Konzilsdokument "Nostre aetate" äussert sich die katholische Kirche erstmals positiv zu nichtchristlichen Religionen und schlägt damit ein neues Kapitel im interreligiösen Dialog auf.
Christian M. Rutishauser SJ im Forum,
Pfarrblat der katholischen Kirche im Kt. Zürich, Nr. 11, 2005
Der Tod in den Weltreligionen
Der Übergang vom Leben in den Tod ängstigt viele Menschen. Alle Religionen verfügen über einen reichen Schatz an Sterbe- und Totenritualen, die sowohl den Sterbenden als auch den Angehörigen Kraft und Trost bieten sollen
Christian Rutishauser in: bisch zwäg - vitaswiss, April 2004
Jüdische Studien - Jüdisch-christliches Gespräch
Ein Beitrag zu den Neuerungen im Bereich Jüdische Studien an den Universitäten und zveränderte Ausrichtung der kirchlichen Erwachsenenbildung
Christian Rutishauser in: Schweizerische Kirchenzeitung, 16. August 2001
Das jüdisch-christliche Gespräch
Ein Lebensnerv des interreligiösen Dialogs
Christian Rutishauser in: JHS - Jesuiten, Juli 2001
Halacha und Einsamkeit
Ein Portrait über Rabbi Josef Dov Soloveitchik, eine der einflussreichsten Persönlichkeiten, die die Modern Orthodoxy in den USA geprägt hat.
Christian Rutishauser in: Tachles. Das jüdische Wochenmagazin, 4. Mai 2001
"Heute religiös sein heisst interreligiös sein"
Interreligiöser Dialog und Weltethos sind im „Global Village“ notwendig für den Weltfrieden. Dialog gelingt nicht automatisch, sondern setzt mehrere Bedingungen voraus. Und die Begegnung zwischen Kulturen und Religionen findet auf verschiedenen Ebenen statt.
Vorlesung von Lukas Niederberger an der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik, Luzern
Verantwortung und Ethik
Worauf es bei der Karriere wirklich ankommt
Sich in den ersten Jahren im Job voll auf Karriere und Leistung zu konzentrieren, ist in Ordnung. Allerdings sollte man darauf achten, dass die anderen Bereiche des menschlichen Lebens nicht zu kurz kommen, sonst droht irgendwann der Absturz.
Gespräch von Oliver Klaffke mit P. Lukas Niederberger SJ,
in: Bilanz, Oktober 2006
Mitgefühl - der Weg vom Wissen zum Handeln
Wie gelangt der Mensch vom Wissen zum Handeln? Der Weg vom Wissen zum Handeln, vo Kopf zur Hand scheint am Organismus Menschheit unendlich lang und unüberwindbar zu sein. Welche Therapie braucht diese psychomotorisch behinderte Menschheit? Nach der Erfahrung des Pädagogen Pestalozzi führt der Weg vom Kopf zur Hand über das Herz.
Von P. Lukas Niederberger SJ, in Zeitschrift: "du", Februar 2007
NEIN zum Verschärften Asylgesetz
P. Lukas Niederberger SJ engagiert sich seit Jahren für Flüchtlinge. Im folgenden Leserbrief drückt er seine persönliche Meinung aus. Aus persönlichen, menschen-rechtlichen sowie aus christlichen Gründen empfiehlt er ein klares NEIN zu einem verschärften Asylgesetz.
"Versuche. Ungenaue Beschreibung"
Die Nahost-Korrespondentin Iren Meier, von Schweizer Radio DRS referierte anlässlich des 7. Gönnerfestes vom 1. Juli 2006 im Lassalle-Haus, über Versuche. Ungenaue Beschreibung und stellte Fragen über real erlebte und medial manipulierte Wirklichkeit sowie über Differenzierung und Polarisierung mit Berichten aus Konfliktgebieten.
Die Kunst des Sterbens
Anlässlich des Todes von Papst Johannes Paul II. und der US-Amerikanerin Terri Schiavo, der man nach 13 Jahren im Wachkoma die künstliche Ernährung gegen den Widerstand des US-Präsidenten und der halben Bevölkerung abgestellt hat, stellen sich prinzipielle
Fragen an unsere heutige Einstellung zum Sterben
und zum Tod - zur "ars moriendi".
Lukas Niederberger in der "NZZ am Sonntag", 3. April 2005
Entscheidungsprozesse gestalten - den Geist wirken lassen
Neues Projekt im Lassalle-Haus Bad Schönbrunn will kirchlichen Mitabeitern organisatorische Kompetenz mit spirituellem Fundament vermitteln und damit kirchliche Gremienarbeit neu beleben.
Bernhard Waldmüller, Kursleiter im Lassalle-Haus, in:Schweizerische Kirchenzeitung, Juli 2004
Mehr Mut zur Theologie
Bericht über die Karl Rahner - Tagung vom 27.-28. März 04 im Lassalle-Haus Bad Schönbrunn
Christian Rutishauser in: Schweizerische Kirchenzeitung 13. Mai 2004
"Nur ganzheitliche Ethik enthält Wirkstoff“
Nach rund 3000 Jahren rationaler Beschäftigung mit dem guten und richtigen Handeln ist das Leben der Menschen und des Planeten Erde so bedroht wie nie zuvor. Der Grund liegt letztlich im Verlust der menschlichen Erfahrung, Teil der Einheit allen Lebens zu sein. Darum muss nachhaltig effektive Ethik auf dieser ursprünglichen spirituellen Erfahrung begründet werden.
Vorlesung von Lukas Niederberger an der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik, Luzern

