Kontemplation
Das aufmerksame, schweigende und hörende Gegenwärtigsein vor Gott reinigt, klärt, stärkt und wandelt den inneren Menschen. Die Stille lässt Meditierende ihr wahres Wesen erkennen. Der Weg der inneren Ruhe und des gesammelten Schauens wird in der christlichen Tradition im Jesus- und Herzensgebet der Wüstenväter und der ortho-doxen Mönchstradition gelebt. Neben dem Hesychasmus haben auch die deutsche und die spanische Mystik (Eckhart, Tauler, Säuse, Theresa v. Avila, Johan-nes v. Kreuz) die Kontem-plation tief geprägt. Im liebenden Tasten zur Mitte der Seele hin und im «Einsinken in die Stille» (Gerhard Tersteegen) findet der Mensch zu seiner Mitte und entdeckt neu Orientierung und Sinn.
Wollsocken und bequeme, ruhige Kleidung mitbringen.
Kontemplation wird in zwei Grundausrichtungen vermittelt:
- Christian Rutishauser SJ, Franz Jalics SJ, Ingeborg und Simon
Peng-Keller leiten die Kontemplation in der christlichen Tradition
des Abendlandes.
- Niklaus Brantschen SJ, Pia Gyger ktw, Hildegard Schmittfull ktw und Pfr. Marcel Steiner leiten Kurse in der Lassalle-Kontemplations-Schule via integralis, die das Sitzen aus dem Zen mit der christlichen Mystik verbindet.
Das Herzensgebet bildet auch die Basis für die Kurse in Sakralem Tanz, siehe in der Rubrik: Liturgie - Kunst - Tanz.

